Hifiman HE400se & HE400i 2020 im Test – Einstieg in die Welt magnetostatischer Kopfhörer – P/L-Knaller

Der Hifiman HE400se ist der jüngste Spross der offenen OverEar-Kopfhörer von Hifiman und wurde dieses Jahr 2021 veröffentlicht, der HE400i 2020 wie der Name schon sagt im Jahr 2020. Beide markieren den wohl preiswertesten Einstieg in die Welt der planar magnetischen Kopfhörer eines namenhaften Herstellers. Sind diese Kopfhörer für 169,-€ und 199,-€ überhaupt konkurrenzfähig? Das wollte ich genau wissen…



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Beide Kopfhörer wurden mir von Hifi-Passion.de leihweise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Vorwort


Planarmagnetische Kopfhörer sind schon etwas Besonderes. Durch die Flächentreiber werden die Ohren sehr ähnlich einer Klangquelle im Raum beschallt. Die Technik ist dabei so fortgeschritten, dass die Treiber immer leichter werden und Danke des ultradünnen Materials die Treiber sehr schnell Richtungsänderungen umsetzen. Als Resultat gibt es – wenn gut umgesetzt – einen klarern Klang bei hoher Impulstreue.

Um es gleich am Anfang klar zu stellen: Ich bewerte die Hifiman-Kopfhörer wie jeden anderen Kopfhörer auch, jedoch mit einer Perspektivenänderung. Für gewöhnlich bewerte ich die Preis-/Leistung eines ambitionierten Musikliebhabers, einigen Fällen habe ich Geräte auch schon ohne Betrachtung des Preises in die Referenz-Bewertung genommen. Was fehlt, ist quasi eine Bewertung für den Anspruch preisbewusster Musik-Freunde. Bei diesen beiden Kopfhörern werde ich tatsächlich den Preis eine höhere Gewichtung zukommen lassen. Sie erhalten dort sozusagen eine Bonusbewertung, damit diese sich im Vergleich mit deutlich teureren Kopfhörern im Gesamtpaket vergleichen lassen.



Verpackung & Lieferumfang


Beide Kopfhörer werden in einer zweiteiligen Schachtel geliefert, die auf der Vorderseite jeweils mit einem Bild des innenliegenden Kopfhörers bedruckt sind. Die Rückseite gibt Auskunft über technische Eckdaten. Die obere Hälfte der Schachtel wird abgezogen und darunter kommen dann jeweils der Hifiman HE400se und der HE400i 2020 zum Vorschein. Die mitgelieferten Kabel liegen zusammengerollt in Mitten der Schachtel in einer dafür vorgesehenen Mulde. Zum Lieferumfang gehören noch Hinweise in gedruckter Form, das war es dann auch schon.



Design & Konstruktion



Hifiman hat bereits mit dem Deva eine neue Konstruktion eingeführt, die statt Kopfbügel mit eingespanntem Kopfband mit einem gepolstertem Kopfbügel auskommt. Das ist natürlich grundsätzlich nicht neu. Anders als bei einem Hifiman Ananda oder Sundara gibt es nun sogar eine Bewegungsrichtung mehr. Die Gehäusehalterungen richten sich nun auch drehend in Längsrichtung der Aufhängung aus. Die Polster schmiegen sich besser den Kopfseiten an. Das Design ist dabei allerdings insgesamt etwas „klobig“ geraten und ordnet den Kopfhörer optisch in ein eher niedriges Preissegment ein.

Wöhrend der HE400i 2020 komplett in Schwarz ausgeführt ist, gibt es beim Hifiman HE400se silberne Gehäuse und Gehäuseaufhängungen sowie ein in silbern gehaltenes Kabel. Hinsichtlich der Farbgebung passt das jeweils und es entscheidet einzig der persönliche Geschmack. Ich mag den Kopfhörer von der Optik her komplett in schwarz lieber.

Was Hifiman selbst beim Ananda nicht in den Griff bekommen hat, spielt bei den Einstiegsmodellen nun keine Rolle mehr. Die Weitenverstellung folgt dem selben Prinzip, hinterlässt aber auf der Oberfläche der Aufhängungen keinerlei Kratzspuren mehr.







Tragekomfort & Haptik


Die Hifiman HE400se und HE400i 2020 kommen mit runden Polstern und einer Oberfläche aus Microfaser daher. Velour oder Leder wären tatsächlich auf der Haut angenehmer zu tragen, für mich als Bartträger ist das allerdings zu vernachlässigen. Bei längerem Tragen beginnt es bei mir immer irgendwie zu jucken. 😉

Davon abgesehen sind die Polster angenehm weich und angeschrägt. Sie werden zum Hinterkopf etwas dicker, so bleibt stets genug Abstand im Innenbereich zu den Ohren. Leider bestehen die Polster nicht aus Memory-Foam, das würde den sehr guten Tragekomfort abrunden.

Die Kopfhörer sind insgesamt sehr gut verarbeitet. Gelenke und bewegliche Elemente bieten einen guten Widerstand, nichts klappert oder quietscht. Die Lackierungen der Gehäuse und der Metallbügel sind jeweils fehlerfrei. Sehr schön ist, dass Fingerabdrücke sowohl bei den schwarzen sowie den silberfarbenen Gehäusen kein Thema sind. Auch wenn die Kopfhörer in der Materialkomposition und Aufbau eher einfach wirken, ist die Anfassqualität durchaus als sehr gut zu bezeichnen. Vom Gewicht stellen beide Kopfhörer keine Rekorde auf, sind aber mit 384gr beim HE400se und 373gr beim HE400i 2020 sind sie für magnetostatische Kopfhörer eher leichte Vertreter.

Der Hifiman HE400se soll laut Hersteller eher für mobiles Tragen optimiert sein und über einen etwas höheren Anpressdruck verfügen. Das kann ich bestätigen, bewegt sich aber in einem eher geringfügigen Bereich. Die Polster fangen die etwas höhere Kraft zudem sehr gut ab. Mit schnellen Kopfbewgungen lassen sich aber beide Kopfhörer recht zügig abschütteln. 😉

Unterm Strich stehen diese beiden Kopfhörer in Sachen Tragekomfort und Haptik auch deutlich teureren Kollegen in Nichts nach.

Spielpartner & Spielfreude


Um beide Kopfhörer ausreichend antreiben zu können, sollte ein Kopfhörerverstärker verwendet werden. Ich habe mich für diesen Test für den ifi Audio ZEN DAC entschieden, denn der brint im Paket mit diesen Kopfhörern gleich zwei Vorteile mit sich, dazu komme ich aber später.

Hinsichtlich der Leistung ist der ZEN DAC absolut ausreichend, um beide Kopfhörer laut antreiben zu können. Er bringt zudem noch den zuschaltbaren TrueBass mit, eine hervorragender Tiefbass-Boost. Im Bereich Bass-Boost, von dem ich sonst kein Freund bin, ist ifi Audio aus meiner Sicht führend. Denn als mir bekannter, einziger Hersteller kümmert sich ifi Audio um einen echten Tiefbass-Boost, der sein Maximum bei 15Hz freisetzt und dann bis etwa 600Hz als Low-Shelf ausläuft. Viele andere Hersteller boosten gern den Oberbass, um einem Kopfhörer mehr Punch zu verleihen. Aus meiner Sicht der falsche Ansatz, da auch einige Kopfhörer-Hersteller einige Modelle dort bereits eine besondere Betonung verleihen.

Zurück zu den HE400’ern. Anhand dem, was ich höre und sich dann auch in den Messungen widerspiegelt, ist der Bassbereich bei beiden Kopfhörern für das Zusammenspiel mit eben dem ZEN DAC wie gemacht. Dank des TrueBass wird aus dem eher stimmen- und instrumentenbetonendem Hörereignis ein regelrecht angeregtes Hörerlebnis. Und das per einfachem Tastendruck.



Hifiman HE400se, Austrian Audio Hi-X65, Hifiman HE400i 2020 am Audiovalve Solaris



Hinweis:

An dieser Stelle der Hinweis zur Gefahr, sich beim Aussetzen zu hoher Lautstärke das Gehör nachhaltig schädigen zu können. Das gilt für die Benutzung von Kopfhörern im Allgemeinen.




Klang & Technik


Beide HE400’er haben mich beim lesen der Pressemeldungen zunächst nicht überrascht. Allerdings ist deren Preis teils deutlich unterhalb der 200€-Grenze eine absolute Ansage. Einen planar-magnetischen Kopfhörer eines namenhaften Herstellers erhält man sonst nicht so unverschämt günstig über einen deutschen Vertrieb. Unbedingt ein Grund, mir beide Kopfhörer anzuhören. Der HE-4XX (Drop-Variante des “alten” HE-400i) konnte mich seinerzeit nicht ganz überzeugen. Preislich liegt der auf Niveau zwischen den beiden neuen HE400’ern.

Der HE400i 2020 wird mit 20-35.000Hz angegeben und der HE400se mit 20-20.000Hz. Oberhalb von 15kHz bewusst noch etwas zu hören, ist bei mir mit Mitte 40 sehr von der Tagesform abhängig. Auch an dem besten Tagen ist bei 16kHz sowieso Schluß. Schon deswegen messe ich den Angaben der Maximalfrequenzen kaum Bedeutung bei. Auch wenn der HE400se mit 25Ω die geringere Impedanz hat (HE400i 2020: 35Ω) ist er mit einer Empfindlichkeit von 91dB noch etwas leistungshungriger als der HE400i 2020 mit 93dB. Am von mit benutzten ZEN DAC macht das aber am Ende keinen Unterschied.

Soviel zur Einstimmung und ein wenig Technik als Grundlage. Wie schon geschrieben, widme ich mich beiden Kopfhörern und werde auch beide direkt miteinander am ZEN DAC vergleichen. Als Zuspieler dient mir mein MacBook Air M1 mit dem ich via Qobuz auf den DAC streame und so digitale HiRes-Daten als Quelle nutze.


· Bass


Im Tiefbass hat der HE400i 2020 einen deutlich wahrnehmbaren Roll-Off beginnend ab 80Hz. So fällt das Bassniveau bis 40 Hz um satte 3dB. Das hört sich nicht viel an, da aber unser Hörvermögen in diesem Bassbereich eher mehr Energie für eine ausgeprägte Wahrnehmung benötigt, ist der Abfall nicht förderlich.
Etwas anders sieht das beim HE400se aus, denn der hat sogar ab Werk eine leichte Erhöhung bei 65Hz und liegt bei 40Hz auf einem deutlich höheren Niveau als sein etwas teuerer Bruder. Tonal spielt der HE400se einfach “voluminöser”.

In Sachen Klangqualität sind beide ähnlich unterwegs, wobei der HE400se eine etwas sanfteren Bass hat. Den schnelleren Antritt hat der HE400i 2020, kann ihn aber nicht wirklich merklich ausspielen. Das ändert sich mit Einschalten des TrueBass am ZEN DAC. Im Prinzip läuft der Kopfhörer durchweg mit eingeschaltetem TrueBass, sonst ist er mir einfach etwas zu schlank im Bassfundament. Mit TrueBass hält er im Bassvolumen mit dem HE400se ab Werk gut mit.

Der TrueBass-Taster wird mit dem HE400se deutlich häufiger bedient. Denn ab Werk klingt das Bassfundament bereits zufriedenstellend. Doch mit dem TrueBass gibt es noch den Ultra-Tiefbass-Effekt mit dem H400se. Denn dann beginnt es zu “beben”. Das macht nicht nur beim Ansehen von Action-Krachern mit ordentlich Explosionsgeräuschen Spaß sonder insbesondere bei Live-Aufnahmen fängt das mitunter die Atmosphäre besonders gut ein. Bei einigen Studioaufnahmen wird der HE400se dann aber auch zum ultimativen Basshead-Kopfhörer und gerade bei Electronic macht das unheimlich Spaß. Der Wermutstropfen ist allerdings, dass der Bass nicht gerade trocken ist. Bei Rock und Metal ist das mitunter dann ab und an etwas “schwammig”. So verschwimmen bei schnelle Double-Bass-Attacken die einzelnen Schläge gern auch einmal ineinander.

Trotzdem gefällt mir der Bass insgesamt im Paket beim HE400se deutlich besser als mit dem HE400i 2020.

· Mitten


Hier bin ich mir etwas unschlüssig. Stimmen und Instrumente werden mit dem HE400i 2020 betonter wiedergegeben, klingen aber mitunter etwas “nasal”, denn gelegentlich fehlt es dann ein wenig an “Glanz”. Mit dem HE400se bekommen insbesondere Stimmen jedoch durch den kräftigeren Bassbereich mehr Fülle und erhalten zugleich durch den Hochton des HE400se noch den entsprechenden Glanz dazu. Dafür kann es vorkommen, dass der Gesang etwas weniger verständlich ist aufgrund der im Verhältnis lauter spielenden Begleitinstrumente. Bei komplexer Instrumentierung kann das ein Nachteil sein, der mit dem HE400i 2020 nicht vorhanden ist.

· Hochton


Wenn es um die Brillanz geht, unterscheiden sich ebenfalls beide Kopfhörer merklich voneinander. Im Prinzip ist die Balance von Hifiman bei beiden Kopfhörern gelungen, was den Ansatz angeht, ein Gleichgewicht von Bass und Hochton zueinander herzustellen.

Der HE400i 2020 konzentriert sich mehr auf Gesang und der Sprachverständlichkeit sowie auf Instrumente und ihre Durchhörbarkeit. So sind Akzente im Hochton vorhanden, jedoch ohne jegliche Schärfe oder besonderer Betonung. Die Spitze bei 8.6kHz liegt noch unterhalb des Niveaus bei 580Hz, wo viel “Stimme stattfindet”.

Beim HE400se sieht das etwas anders aus, denn dessen Peak bei 9kHz verleiht ihm den Eindruck einer besseren Auflösung und liegt mit 4dB Abstand deutlich über dem nächsten Energiehoch. Insbesondere Electronic macht mit dem HE400se absolut Spaß, denn tiefste Bässe und kristallklare Akzente auf den Punkt geben noch etwas zusätzlich Dynamik. Stimmen könne dadurch zwar auch leicht zischeln, das kommt aber eher selten vor. Zum Glück liegt diese Spitze nicht auf einer meiner Hörresonanzen.

Die Qualität der Reproduktion geht aber eindeutig besser. Der Brillanzbereich der H400’er ist bisweilen etwas grobkörnig, wie man das so schön sagt. Der Hifiman Sundara spielt im Hochton zwar breitbandiger im Hochton mit mehr Energie und wirkt dadurch insgesamt noch heller, doch insgesamt reproduzieren dessen Treiber alles etwas “seidiger”. Hier muss man jedoch so viel bezahlen, wie für beide HE400’er zusammen.

· Räumliche Darstellung


Beide HE400’er verfügen über eine sehr anschauliche Räumlichkeit, die ich schon als sehr gut bewerte. Live-Aufnahmen aus einem Pub werden ebenso authentisch dargestellt wie Aufnahmen aus einem Stadion. Wo ein ich Unterschiede zu fein auflösenderen Kopfhörern höherer Preisklassen wahrnehme ist die Möglichkeit Instrumente konkret Positionen zuordnen zu können. Mit beiden Kopfhörern habe ich in einem Song gelegentlich das Gefühl, das Instrument “wandert”. Ich unterstelle, dass das der etwas gröberen Auflösung im Hochton zuzusprechen ist.

Insbesondere bei Klavierstücken kommt es mir oft etwas seltsam vor, dass das Klavier sozusagen beim Bespielen der linken Hälfte der Klaviatur z.B. vorne links auf der Bühne steht. Sobald die hohen Register angeschlagen werden, orte ich dann mitunter die Töne mal von mehr mittig oder sogar rechts während insgesamt das Klavier aber weiterhin vorne links positioniert ist. Das habe ich mit anderen Kopfhörern nachgestellt, unter anderem mit dem Austrian Audio Hi-X65, und konnte diesen Effekt bei keinem anderen meiner Kopfhörer feststellen.

Übrigens war mein Testsong “Siciliana in G minor” von Johann Sebastian Bach gespielt vom Jacques Loussier Trio. Sehr zu empfehlen auch das gesamte Album. 😎

Tolles Gespann: ifi Audio ZEN DAC mit den Hifiman HE400’er



Fazit


Hifiman hat mit dem HE400se und dem HE400i 2020 zwei Kopfhörer auf den Markt gebracht, die eine Brücke schlagen zwischen dem reinem Konsum und dem Genuss von Musik. Mit dem Sundara hatte Hifiman zuvor den ersten Kopfhörer der gehobenen Klasse platziert und sich damit eher an potentielle Besitzer höherpreisiger Kopfhörer gerichtet.

Hifiman bietet jetzt mit den HE400’ern dem Kunden von morgen eine attraktive Möglichkeit, den Markt der audiophilen Nahfeldbeschallung zu betreten. Mit den preiswerten Alternativen der kabelgebundenen Kopfhörer als Positionierung gegen den mittlerweile boomenden Markt der Bluetooth-Kopfhörer schafft Hifiman zu überzeugen.

Wer sich für die Reproduktion von Stimmen und deren klarere Verständlichkeit interessiert, bekommt mit dem HE400i 2020 für 199,-€ einen sehr guten Kopfhörer. Mir hat es jedoch der HE400se für nur 169,-€ in diesem Vergleich mit seiner angeregteren und spaßigeren Abstimmung sehr angetan. Für mich im Paket sozusagen DER Einstieg in die audiophile Welt der Magnetostaten!



Bewertung der HE400’er

HE400se
HE400i 2020
  • 90%
    Tiefbass - 90%
  • 92%
    Bass - 92%
  • 94%
    Mitten / Stimmen - 94%
  • 94%
    Mitten / Instrumente - 94%
  • 94%
    Obere Mitten - 94%
  • 92%
    Brillanz / Hochton - 92%
  • 94%
    Auflösung / Transparenz - 94%
  • 90%
    Räumlichkeit / Separation - 90%
  • 94%
    Dynamik - 94%
  • 90%
    Design - 90%
  • 96%
    Verarbeitung - 96%
  • 94%
    Konstruktion - 94%
  • 92%
    Tragekomfort - 92%
  • 100%
    Preis / Leistung - Sonderwertung* - 150%
96.9%


  • 84%
    Tiefbass - 84%
  • 90%
    Bass - 90%
  • 92%
    Mitten / Stimmen - 92%
  • 92%
    Mitten / Instrumente - 92%
  • 92%
    Obere Mitten - 92%
  • 90%
    Brillanz / Hochton - 90%
  • 94%
    Auflösung / Transparenz - 94%
  • 92%
    Räumlichkeit / Separation - 92%
  • 94%
    Dynamik - 94%
  • 90%
    Design - 90%
  • 96%
    Verarbeitung - 96%
  • 94%
    Konstruktion - 94%
  • 92%
    Tragekomfort - 92%
  • 100%
    Preis / Leistung - Sonderwertung* - 125%
94.1%

* HINWEIS: Kopfhörer mit magnetostatischen Treibern liegen in dieser Qualität sonst bei etwa 350€ aufwärts.
Die herkömmliche 100%-Preis/Leistungs-Skala wird dem HE400se und dem HE400i 2020 nicht gerecht.

Da es für einen Einsteiger in den Bereich Hifi-Kopfhörer schwer ist, auch unter preiswerten Lösungen im Vergleich zu High-End-Modellen den Bezug Preis zur Leistung angemessen in Relation zu setzen, gebe ich dem Preis bei diesen beiden Kopfhörern eine Bewertung über die Skala hinaus.

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Klangfreund"M"

gelernter Radio- und Fernsehtechniker und ein Klangfreund mit Leidenschaft zu Kopfhörern, DAPs und sonstigen Miniklangwundern; liebt eine ordentliche Reproduktion satter Bässe, ausgewogene Wiedergabe von Stimmen und Instrumenten, entspannter Hochton mit akzentuierter Brillanz, kurz TP-Signatur; OverEar-Lineup: Focal Clear Pro, Sennheiser HD800s, DCA Ether2, DCA AEON Flow 2 Open, Stax L500 Pro, Austrian Audio Hi-X65, Focal Celestee, DCA AEON2 Noiré; Im Bestand sind folgende InEars: Sennheiser IE900, iBasso iT07, Fiio FD1, IMR Ozar; Dauerhaft eingesetzte DAPs: iBasso DX300 Max, DX300 & AMP12, Cayin N3Pro; Kopfhörerverstärker im Bestand: Audiovalve Solaris, SPL Phonitor XE & Phonitor One D, ifi Audio ZEN DAC & CAN, micro iDSD Signature