MrSpeakers Voce im Test – Elektrostatischer High-End Kopfhörer – Es muss nicht immer Stax sein!

Mit dem Einzug des Audiovalve Luminare hat sich mir auch die Welt der Elektrostaten eröffnet, ohne einen zusätzlichen Kopfhörerverstärker unterbringen zu müssen. Bereits auf einigen Events, unter anderem zur Audiovista, konnte ich einige elektrostatische Kopfhörer und entsprechende Verstärker hören. Soweit in den recht lauten Räumen und mit offenen Kopfhörern möglich, war ich ganz angetan. Den Voce kann ich allerdings nun sehr ausgiebig zu Hause erleben.



ACHTUNG

Am 01. & 02. Februar 2020 finden in Hamburg auch wieder die Norddeutschen Hifi-Tage statt. Dort kann sich jeder selbst von den Qualitäten des Voce beim Aussteller AudioNext überzeugen!

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Der Dan Clark Audio Voce wurde mir leihweise von AudioNext zur Verfügung gestellt. Meinen herzlichen Dank an Carsten Hicking für diese Leihstellung!

Vorwort


An diesen Bericht gehe ich mit einer gewissen Ehrfurcht heran.

Elektrostatische Kopfhörer sind natürlich nichts Neues und unter Freunden dieser Technik sind für viele die Produkte von STAX alternativlos. Ich selbst besitze ebenfalls zwei Vintage-Kopfhörer dieser Marke, werde aber keine direkten Vergleiche anstellen, denn STAX ist STAX und MrSpeakers ist Dan Clark Audio. 😉

Ich persönlich erwarte bei dem 2017 vorgestelltem Flaggschiff-Kopfhörer von Dan Clark nicht mehr und nicht weniger als einen hervorragenden Referenz-Kopfhörer.

Ich kenne Dan Clarks Kopfhörer als immer besser werdende Evolution im Bereich der magnetostatischen Vertreter. Hat Dan es geschafft, dieses Wissen um die Flächentreiber sofort im ersten Wurf auch mit dem elektrostatischen Voce umzusetzen und zu perfektionieren?

Ich habe mich entschlossen Kopfhörer im Referenz-Bereich künftig ohne den Blick auf den Preis zu bewerten. Im Detail sind meine Beweggründe in einem eigenen Artikel nachzulesen.

“REFERENZ-BEWERTUNG” – WAS BEDEUTET DAS?

Ich werde also keine Vergleiche in Abhängigkeit mit dem Preis anstellen. Die Preisinfo erfolgt an dieser Stelle einmalig, danach ist der Preis für mich nicht weiter von Interesse für meine Bewertungen.
Der Voce kostet UVP 3.499€. Für ein Flaggschiff sogar vergleichsweise preiswert. Zum Vergleich, das Top-Modell von STAX liegt bei über 5.000€ und es gibt weitere Kandidaten anderer Hersteller, die Preislich noch höher liegen. Hier schiele ich in Richtung Sonoma, Hifiman und auch Sennheiser.

Dan Clark platziert den Voce als Flaggschiff, somit ist sein Preis gesetzt und nicht zu diskutieren. Letzten Endes ändert grundsätzlich aber auch ein Preis nichts an der Qualität eines Produktes. Ein geringerer Preis verführt nur eher dazu, Kompromisse einzugehen, das wird fortan bei Referenz-Kopfhörern von mir ausgeblendet. Das ist der Unterschied zwischen der Referenz-Bewertung und der bisher durchgeführten Preis/Leistung-Bewertung.

Klar ist, der Voce steht an der Spitze im Dan Clark Audio Produkt-Portfolio und muss auch entsprechend abliefern. Und so gehe ich an diesen Test heran.

Inhalt


1. Verpackung und Zubehör
2. Design & Verarbeitung
3. Technik & Handhabung
4. Spielpartner & Spielfreude
5. Klang & Klangvergleich
6. Fazit & Bewertung
7. Video & Galerie


1. Verpackung & Zubehör


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Der Voce wird ohne Case geliefert, was für den stationär betriebenen Elektrostaten auch wenig Sinn macht. Viel besser ist die standardmäßige Lieferung mit einem Kopfhörerständer. Das ist untertrieben, denn der Ständer befindet sich in einem kleinen Holz-Schränkchen mit Acryl-Türen. Innen an der Rückwand wurde der Halter angebracht, auf dem der Voce mit dem Kopfband aufgehängt wird. So kann der Voce direkt standesgemäß staubgeschützt präsentiert werden. Die magnetisch schliessenden Koffer-Türen gewähren seitlich sowie frontal Einblick. Wer die Stellmöglichkeit für dieses Aufbewahrung hat, wird nichts Besseres finden.

Mitgeliefert werden neben dem austauschbaren Kabel, welches allerdings am Kopfhörer verschraubt wird, ein passender Sechskant-Schlüssel sowie einige Klangfilter, die vom Ether2 oder den AEON Flow Open oder dem Close bereits bekannt sind. Das Hersteller-Zertifikat rundet den Lieferumfang ab.


2. Design & Verarbeitung


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In dieser Disziplin sehe ich den Voce zusammen mit dem Ether2 auf Platz 1. Das Design und die Verarbeitung sind bis auf die Farbe und die Anschlussbuchsen identisch. Schon beim Ether2 war ich absolut angetan vom Minimax-Prinzip was Robustheit und Material angeht, für mich immer noch „Weltraumtechnik“!

Die Kurzbeschreibung des Ether2 gilt auch für den Voce. Diese greife ich hier mit kleinen Anpassungen einfach einmal auf:

technisches Design – minimalistische Konstruktion – Nickel-Titan-Legierung, Aluminium, Carbon – robust – dünne Treibergehäuse – dünne gewinkelte Pads – sehr große, runde Pad-Ausschnitte – sehr viel Platz für die Ohren – ultraleicht – beste Verarbeitungsqualität – “Weltraumtechnik”


Wie fast immer beäuge ich das Kabel sehr kritisch, so auch beim Voce. Von der Machart ist es bekannt von bereits bekannten MrSpeakers Kopfhörern und so mangelt es mir auch bei diesem an Flexibilität. Zudem ist das Reiben des Kabels an meinem Bart als Körperschall über die Gehäuse zu hören. Hier würde eventuell schon ein Sleeve aus anderem Material Abhilfe schaffen können.
Warum nicht drei Adern je Seite einzeln in Paracord eingezogen, um einen Paracord-Strang ergänzt und dann rund verflochten bis zum Split?
Auch wenn das Kabel grundsätzlich wechselbar ist, die Steckergehäuse sind leider so speziell, dass es diese nicht und somit wohl auch keine alternativen Kabel auf dem freien Markt geben wird. Das ist der Grund, warum es im Bereich Konstruktion dann doch nicht zu einer Top-Bewertung reicht.
Vielleicht wäre ein hochwertigeres Kabel künftig ein optionales Upgrade für das Flaggschiff?



3. Technik & Handhabung


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Der Voce wiegt tatsächlich nur 370gr ohne Kabel. Das sind zwar 80gr mehr im Vergleich zum Ether2, was aber auf dem Kopf keinen Unterschied macht. Da muss man sich eher an die Polster gewöhnen, die mit dem Durchmesser von 73,5mm im Innenbereich sehr üppig ausfallen. Mit 105mm Außendurchmesser ist also ein knapp 16mm breiter Auflagering um die Ohren zu finden. Das ist im Vergleich zu der Auflagefläche des Ether2 deutlich weniger und vor allem sprübar “anders”. Der Ether2 hat insbesondere vor den Ohren eine sehr große Fläche, die nahezu jeglichen Druck vermissen lässt. In der Handhabung unterscheidet sich der Voce somit auch ein wenig was die Positionierung angeht. Durch den ovalen Innenausschnitt beim Ether2 gibt es kaum Änderungsmöglichkeiten in dessen Position. Der Voce kann großzügig verrutscht werden, was auch einen gewissen Einfluss auf den Klang hat. So klingt er bei mir in Nuancen betonter im Bass, wenn ich ihn mehr nach hinten schiebe. Die Höhen gewinnen ein wenig an Kraft, wenn ich ihn mittiger zum Ohr zentriere. Stimmen werden deutlicher, schiebe ich den Voce etwas nach vorn und nach unten. Nutzt man nun noch die Klangfilter, um die Mitten und Höhen anzupassen, ist der Voce klanglich der absolut individualisierbarste Kopfhörer von Dan Clark. Ob das nun beabsichtigt ist oder nicht, egal, es funktioniert!
Die Treiber sind 88mm im Durchmesser und decken somit den gesamten innen offenen Bereich ab. Damit ist auch erklärbar, warum der Voce diesen absolut räumlichen Charakter mitbringt. Dazu mehr im Absatz “Klang & Klangvergleich”. Angetrieben werden kann der Voce an jedem elektrostatischen Kopfhörerverstärker mit Pro-Stax-Buchse bzw. an jedem, der 580V BIAS-Spannung liefert. Neben dem Audiovalve Luminare können natürlich auch der Stax SRM-353X und sogar auch mein mit einem Adapter versehener Verstärker von Koss den Voce hervorragend antreiben.


4. Spielpartner & Spielfreude


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Als Spielpartner stehen mir die bereits genannten Kopfhörerverstärker Audiovalve Luminare, Stax SRM-353X und der Koss aus dem ESP95X-Set zur Verfügung. Den Audivalve Luminare benutze ich, wenn ich im Sessel in meiner Hifi-Ecke entspannt Musik höre, der SRM-353X ist zufällig auf der Durchreise und den Koss benutze ich gern am Schreibtisch, um auch beim Verfassen von Artikeln Elektrostaten nutzen zu können.

Tatsächlich hat mich der Audivalve Luminare seit der Audiovuista als Kopfhörerverstärker in seinen Bann gezogen, da er für mich nicht nur das Schweizer Taschenmesser als Kopfhörerverstärker darstellt, sonder neben seinem genialen Klang und Röhrentechnik auch einfach optisch in mein Setup wie extra für mich entworfen hinein passt.
Der Koss-Verstärker hat mich kalt erwischt und äußerst positiv überrascht, denn erwartet hatte ich von dem Zwerg gelinde gesagt “gar nichts”. Die Idee, ihm einen Adapter zu verpassen, um auch Kopfhörer mit Stax-Stecker an ihm hören zu können, kam eher mit der Neugierde, wie er wohl andere Kopfhörer antreiben kann außer dem im Set gelieferten. Und höre da, es funktioniert vorzüglich, wenn auch nicht auf Augenhöhe mit den anderen beiden.
Den SRM-353X habe ich absolut ungeplant und spontan erworben. Die Möglichkeit des parallelen Betriebs zweier Elektrostaten hat mich hier durchaus gereizt.

Um es aber kurz zu machen, was die Verstärker im “Ranking” angeht. Der Voce klingt für mich an allen drei Verstärkern sehr gut und erstaunlicher Weise schenken sich in der beim Hören nutzbaren Endlautstärke alle drei nichts. Dennoch gibt es ordentliche Vorteilen mit dem Luminare und mit dem SRM-353X, denn beide schaffen es, dem Voce mehr Tiefe und Räumlichkeit zu entlocken. Der Luminare treibt zusätzlich jedoch den Voce gefühlt noch etwas impulsiver und dynamischer an. Insgesamt wirkt der Voce am Luminare etwas “kraftvoller”. Ich möchte sagen, erst der Luminare kann den Voce so richtig fordern und sein Potential freisetzen.

Vielleicht hinkt der folgende automotiv Vergleich ein wenig, passt aber meiner Ansicht nach hier ganz gut, denn der Audiovalve Luminare bringt sein maximales Drehmoment schon bei 900 Umdrehungen auf die Straße während der Koss erst bei 2.500 Umdrehungen so richtig Spaß macht. Also so ähnlich wie der Unterschied der Fahrfreude bei Autos mit zwar gleicher Leistung und gleicher Endgeschwindigkeit, wobei das eine mit großem, kraftstrotzendem Hubraum schön aus dem Keller durchzieht und das andere erst mit einem kleinen, hochgezüchteten Motor auf entsprechende Drehzahlen kommen muss.
Der Stax SRM-353X ist vom Luminare nicht weit entfernt, dessen Drehmoment liegt bei guten 1.100 Touren, dafür allerdings beherrscht er auch noch Allrad. 🙂

Hinweis:
An dieser Stelle der Hinweis zur Gefahr, sich beim Aussetzen zu hoher Lautstärke das Gehör nachhaltig schädigen zu können. Das gilt für die Benutzung von Kopfhörern im Allgemeinen.




5. Klang & Klangvergleich


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Was zeichnet den Voce aus?

Vorweg darf ich sagen, dass ich keinen einzigen Song gehört habe, bei dem der Voce aus der Rolle fällt oder in irgendeiner Art und Weise unsauber spielt oder verzerrt. Selbst bei sehr hohen Lautstärken, konnte ich keine Schwächen ausmachen. Da kann ich gleich zwei Haken machen hinter maximaler Lautstärke und klanggetreue Wiedergabe. Sehr gut!
Nur zur Einordnung, der Koss ESP95X im ist zwar ein gutes Einsteiger-Set, doch laut gehört gibt es doch ab und an Übersteuerungen. Die Lautstärke, bei der er immer sauber spielt, ist am Ende zu Leise, wenn mal die Post abgehen soll.



Der Voce verfügt über einen absolut atemberaubenden Bassbereich. Ein flacher Parabelverlauf von 10 bis 800Hz mit Scheitelpunkt bei 70 Hz. Besser geht das messtechnisch gar nicht. Für den Glanz im stimmlichen Bereich sorgt dann eine kleine Anhebung zwischen 800 und 1.500 Hz und Instrumente erhalten noch etwas Brillanz bei um 6.00 Hz. Bis 13k Hz läuft der Hochton dann angenehm aus, ohne dass Details untergehen. Der Voce ist mit diesem Tuning absolut geeignet für jede Art von Musik und stundenlanges Hören ist problemlos möglich.




Ether2 und Voce im Vergleich

Im Bereich der Tonalität verfügt der Voce über die Dan Clark Audio Signatur, die mir bereits bei den AEON Flow sowie dem Ether2 sehr zusagt. Wer allerdings von der Ähnlichkeit Konstruktion insgesamt davon ausgeht, dass der Voce eventuell ein elektrostatischer Ether2 sein könnte, dem darf ich verraten, dass beide über unterschiedliche Fingerabdrücke verfügen; Geschwister ja, Zwillinge nein.



Im Vergleich zum Ether2 klingt der Voce einen Hauch spaßiger und frischer. Der magnetostatische Bruder hingegen spielt etwas bassbetonter oder besser körperhafter und mit etwas weniger Betonung von Stimmen. In Sachen Detaildarstellung bzw. Separation und Präzision ist der Voce dem Ether2 eine Nasenlänge voraus und hinsichtlich Räumlichkeit, Bühnenbreite und Tiefenstaffelung spielen beide auf Augenhöhe.

Beide Kopfhörer sind unglaublich gut, was die technische Abbildung von Musik angeht. Tonal muss natürlich jeder selbst wissen, was erwartet wird. Beide Dan Clark Kopfhörer spielen nicht auf der hellen Seite und unterschlagen trotzdem keine Details. Der Voce bildet jedoch das Geschehen insgesamt etwas “aufgeräumter” und klarer ab, was im Vergleich der imaginären Ausgleichsgraden beider Frequenzverläufe auch ersichtlich ist. Wie ich im Video zum Voce bereits resümiert habe, würde ich – müsste ich mich heute zwischen einen der beiden entscheiden – mich für den Voce entscheiden. Der Nachteil, wenn man so möchte, ist, dass der Voce eben einen passenden “Hoch-Volt”-Verstärker benötigt. Der Ether2 hingegen lässt sich prinzipiell an jedem Verstärker mit Standard-Kopfhörerausgang betreiben. Ob das immer ausreichend ist, um dem Ether2 seinen sehr guten Klang zu entlocken, sei an dieser Stelle einfach dahingestellt.


6. Fazit & Bewertung


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Mit einem klanglich neuen Fingerabdruck im Vergleich zum Ether2 schafft Dan Clark nicht nur mit dem Voce einen elektrostatisch angetriebenen Kopfhörer als Flaggschiff unter den eigenen Produkten zu platzieren, sondern neben dem Ether2 einen weiteren Kopfhörer in der absoluten Referenzklasse zu etablieren.
Auch wenn zum Ether2 technisch nur noch wenige Prozente Verbesserung möglich sind, ist der Voce in der Detaildarstellung, bei der Separation und der Dynamik dennoch noch ein Upgrade zum Ether2 (entsprechend neuer Referenzbewertung 91,82% im Vergleich). Im Bereich Dynamik liegt der Voce nahezu gleich auf mit dem – für mich – Klassenprimus Focal Clear. Tonal tragen der Ether2 und der Voce klar identifizierbar die Signatur von Dan Clark und liegen dort trotzdem weiter auseinander als es im “musiktechnischen” Bereich der Fall ist. Der Ether2 insgesamt etwas wärmer und voller abgestimmt und der Voce kräftig, auf den Punkt und zugleich luftiger, mit mehr Live-Charakter versehen.

Der Voce ist zurecht aktuelles Flaggschiff bei Dan Clark Audio und auch aktuell auf der Spitzenposition meiner Referenz-Bewertungen.



Bewertung


Dan Clark Audio - VOCE - Referenzklasse
Overall
93.3%
93.3%
  • Tiefbass - 92%
    92%
  • Bass - 92%
    92%
  • Mitten / Stimmen - 92%
    92%
  • Mitten / Instrumente - 92%
    92%
  • Obere Mitten - 94%
    94%
  • Brillanz / Hochton - 94%
    94%
  • Auflösung / Transparenz / Separation - 94%
    94%
  • Dynamik - 94%
    94%
  • Räumlichkeit - 96%
    96%
  • Design / Konstruktion / Verarbeitung - 94%
    94%
  • Tragekomfort - 92%
    92%

7. Video & Galerie


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Klangfreund"M"

Mark: gelernter Radio- und Fernsehtechniker und ein Klangfreund mit Leidenschaft zu Kopfhörern, DAPs und sonstigen Miniklangwundern  liebt eine ordentliche Reproduktion satter Bässe, ausgewogene Wiedergabe von Stimmen und Instrumenten, entspannter Hochton mit akzentuierter Brillanz, kurz TP-Signatur  hört mit Over Ears: Hifiman Ananda, Denon AH-D7200; Stax L700 Pro; InEars: Fiio FH07, Fiio FH01s; DAPs: iBasso DX220 Max, Fiio M15, Shanling M0