NICEHCK NX7 In Ear Kopfhörer im Telegramm-Test – Treblehead Finest aus dem Reich der Mitte

STECKBRIEF
HerstellerNICEHECK
ModellNX7
Erscheinungsjahr2019
UVP*ca. 70,-€
Gewichtwenige Gramm
ImpedanzImpedanz 55 Ohm
Wirkungsgradhoch (108dB/mW)
AusführungIn Ear
Prinzipgeschlossen
Treiber4x Balanced Armatures , 1x 10mm Dynamischer Treiber, 1x Keramik Piezo Treiber
BesonderheitenPiezo Element für den Hochton

* UVP=Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers zum bei Produkt-Neuerscheinung


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Dieser InEar wurde mir leihweise von Thomas aus Schwalmtal zur Verfügung gestellt. Dafür meinen herzlichen Dank!

TELEGRAMM – TEST
HardwareVerarbeitungsqualität ist sehr gut, mitgeliefertes 2-Pin-Kabel sehr gut, Zubehör 6 Paare Silikon-Tips, Tragekomfort ist durch Standard-Gehäuse gut, geringes Gewicht, Kabel überohr zu tragen
Klang allgemeinkräftiger Sub-Bass, sonst deutlich zurückgenommener bzw. abfallender Bass unabhängig genutzter Tips, Bass klingt oft “hohl”, Mitten klar mit guter Kontur, obere Mitten zu sehr punktuell betont, Betonungsspitzen bei 2, 4 & 7 kHz, Klang somit “dünn” und “metallisch” fast schon “blechern” zugleich, oft leicht zischelig, Ungleichgewicht zwischen tiefen und hohen Frequenzen, Gesang tendenziell zu hell, Instrumente etwas “dünn” durch Senke im Grundton, obere Mitten und Hochtonbereich einzeln betrachtet klar und mit guter Feinzeichnung bei Stimmen, leidet jedoch durch Piezo Hochtöner, Details bei Instrumenten verwaschen, Räumlichkeit und Bühnendarstellung eher begrenzt, Dynamik ist gut wird jedoch durch geringen Oberbassbereich eher als flach wahrgenommen, insgesamt ein guter Treble-Head-Kopfhörer
Frequenzgang
verschiedene Musikrichtungenkräftig abgemischte Musik wird zu schlank dargestellt, Jazz insgesamt zufriedenstellend bei etwas langweiliger Präsentation von Bass-Instrumenten, Klassik & Acapella Musik wird gut dargestellt
gehörte MusiktitelMiniklangwunder-Spotify-Playlist
“Brick House” – Sarah K (Jazz).
“Chocolate Chip Trip” – Tool (Heavy Metal)
“Beale Street” – Jeff Cascaro (Jazz)

“Freelove” – Blank & Jones (Electronic)
“Feste Romane” – Ottorino Respighi
Spielpartnerrelativ leicht anzutreiben, Smartphone tauglich, profitiert nicht von “besseren” Spielpartnern
FAZIT & BEWERTUNG
ChiFi Kopfhörer

Mittel-Klasse
Abstimmung durchweg hell trotz starkem Tiefbass, analytisch intime Spielweise, gute Darstellung der Mitten insbesondere des stimmlichen Bereichs, tonale Abstimmung nicht homogen bzw. ausgewogen

  • Tiefbass
  • Bass
  • Mitten / Stimmen
  • Mitten / Instrumente
  • Obere Mitten
  • Brillanz / Hochton
  • Dynamik
  • Räumlichkeit
  • Abbildung
  • Auflösung
  • Design / Konstruktion / Verarbeitung
  • Tragekomfort
  • Preis
3.7

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Klangfreund"M"

gelernter Radio- und Fernsehtechniker und ein Klangfreund mit Leidenschaft zu Kopfhörern, DAPs und sonstigen Miniklangwundern; liebt eine ordentliche Reproduktion satter Bässe, ausgewogene Wiedergabe von Stimmen und Instrumenten, entspannter Hochton mit akzentuierter Brillanz, kurz TP-Signatur; OverEar-Lineup: Focal Clear Pro, Sennheiser HD800s, DCA Ether2, DCA AEON Flow 2 Open, Stax L500 Pro, Austrian Audio Hi-X65, Focal Celestee, DCA AEON2 Noiré; Im Bestand sind folgende InEars: Sennheiser IE 900, IE300, iBasso iT07, Fiio FD1; Dauerhaft eingesetzte DAPs: iBasso DX220 Max, DX300, Cayin N3Pro; Kopfhörerverstärker im Bestand: Audiovalve Solaris, SPL Phonitor One D, ifi Audio ZEN DAC & CAN, micro iDSD Signature