Kennerton Magni im Telegramm-Test – geschlossener OverEar mit opulentem Klang

STECKBRIEF
HerstellerKennerton
ModellMagni
Erscheinungsjahr2019
Preis*690 €
Gewicht440 gr
Verbindung2x 3,5mm Klinke
Wirkungsgradnormal
AusführungOverEar, geschlossen
Treiber-Prinzipdynamisch, 50mm-Treiber, Graphen beschichtet
Impedanz33Ω
Charakteristiksehr bassbetont, zurückhaltender Hochton, warm abgestimmt

* Preis Stand 05/22, www.kennerton.org


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Der Kennerton Magni wurde mir von Jan, ebenfalls ein Kopfhörer-Freund, für diesen Test zur Verfügung gestellt.

TELEGRAMM – TEST
HardwareEdle Kunstledertasche im Lieferumfang, insgesamt top Verarbeitung, Holzgehäuse, 50mm dynamische Hochleistungstreiber mit Graphen-Beschichtung, 3,5mm-Buchse je Seite, symmetrischer Betrieb möglich, 6,35mm-Stereo-Klinke-Kabel (2m Länge), 33Ω Impedanz, 440gr Gewicht, Leder Polster, angenehm zu tragen, leichter seitlicher Druck, Kopfband komfortabel, überdurchschnittlich anfällig für Körperschall
Klang allgemeinausgeprägter Bassbereich, kräftiger Punch durch erhöhten Oberbass, Stimmen und Instrumente etwas zurück gesetzt, Hochton zurückhaltend, insgesamt “sehr warm” abgestimmt, sehr intime Klangbühne, dennoch gute bis sehr gute Detaildarstellung, Klangcharakter “Hifi-Basswumme”
Frequenzgang
Messung: miniDSP EARS (Harman-Referenz kompensiert)
Musikrichtungenschlank gemasterte Musik aus den 70er/80er, Classic Rock, Metal, Electronic, Instrumentale Musik
Auszug gehörter MusiktitelMiniklangwunder-Spotify-Playlist
“Brick House” – Sarah K (Jazz)
“Chocolate Chip Trip” – Tool (Heavy Metal)
“Beale Street” – Jeff Cascaro (Jazz)

“The Garden” – Llorca (Pop)
“The Chain” – Fleetwood Mac (Classic Rock)
“Janie’s got a gun” – Aerosmith (Rock)
“Washington” – Lucio Dalla
Spielpartnerhinsichtlich Leistung anspruchslos, Questyle M15 als Kabel-DAC, Cayin N3 Pro (gefällt besonders im UL-Modus), Astell & Kern SR25 MK2 (spendiert einen Hauch mehr Hochton, wirkt der warmen Abstimmung entgegen), mehr ist nicht notwendig
FAZIT & BEWERTUNG
Oberklasse Kopfhörer ein Kopfhörer mit eingebautem “Loudness” für leisen Musikgenuss, top Verarbeitung, zweite Hand für um 400€ erhältlich, tonal direkt vergleichbar mit einem Hifiman HE-R9 mit deutlich weiträumigere Klangbühne
Bewertung
  • 88%
    Tiefbass - 88%
  • 92%
    Bass - 92%
  • 90%
    Mitten / Stimmen - 90%
  • 90%
    Mitten / Instrumente - 90%
  • 90%
    Obere Mitten - 90%
  • 90%
    Brillanz / Hochton - 90%
  • 88%
    Auflösung / Transparenz - 88%
  • 75%
    Räumlichkeit / Separation - 75%
  • 90%
    Dynamik - 90%
  • 94%
    Design - 94%
  • 98%
    Verarbeitung - 98%
  • 94%
    Konstruktion - 94%
  • 94%
    Tragekomfort - 94%
  • 86%
    Preis / Leistung - 86%
89.9%

Weitere Telegramm-Tests sind hier zu finden…

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Klangfreund"M"

Klangfreund"M"

gelernter Radio- und Fernsehtechniker und ein Klangfreund mit Leidenschaft zu Kopfhörern, DAPs und sonstigen Miniklangwundern; liebt eine ordentliche Reproduktion satter Bässe, ausgewogene Wiedergabe von Stimmen und Instrumenten, entspannter Hochton mit akzentuierter Brillanz, kurz TP-Signatur; OverEar-Lineup: Hifiman HE1000v2 & Edition XS, HEDDphone, Meze Liric, Austrian Audio Hi-X65 & 60, Avantone Pro ; InEar-Lineup: Sennheiser IE900 & IE600, iBasso iT07, Fiio FD1; Dauerhaft eingesetzte DAPs: Cayin N8ii, Astell & Kern SR25ii; Kopfhörerverstärker im Bestand: SPL Phonitor XE, Jan Meier Corda Country, ifi Audio GO Bar, Topping DX5, SMSL DO100 & HO100