Bluetooth Lautsprecher – JBL Flip 3 & Xtreme

Erste Eindrücke zum JBL Flip 3 und zum JBL Xtreme

siehe auch den Artikel Nachgefasst

Vorgestern erreichte mich das Paket von JBL und ich durfte mich über den Flip 3 und den Xtreme freuen.

Xtreme & Flip 3

Ich hatte mich entschieden, zunächst den Flip 3 zu hören, da er dem Xtreme immer unterlegen sein wird und ich nicht voreingenommen sein wollte.
Also habe ich den Flip 3 in die Hand genommen und erst einmal optisch unter die Lupe genommen. Ich darf vorwegnehmen, dass der Flip 3 haptisch der beste Lautsprecher bisher ist, denn ich in der Hand halten durfte. Der Lautsprecher kann auf die Seiten gestellt werden, jedoch ist eine sichere liegende Aufstellung nicht möglich.

Hier dient die Kordel direkt als Stabilisierung, was auch während hoher Lautstärken gut funktioniert.

Schlaufe als Fixierung

Klanglich hatte ich gehofft einen Lautsprecher zu erhalten, der mit auf der Augenhöhe des Charge 2 ist.
Das ist er nicht, auch wenn er genauso laut spielt. Beim Flip 2 wird im Vergleich der Bassbereich nicht so stark betont wie beim Charge 2, was für mich sogar noch okay wäre, aber für meinen Geschmack die Lautstärke des Bassbereichs kaum noch erhöht wird ab halber Maximallautstärke des Flip 3.
Er spielt schön verzerrungsfrei allerdings fängt bei einigen Liedern mit knackigen Bässen der Flip 3 an „azuschlagen“.
Die Mitten und Höhen hingegen sind aus meiner Sicht nahezu perfekt.
Sollte es noch einen Charge 3 geben, würde ich mir wünschen, dass das Gehäuse des Flip 3 etwas vergrößert benutzt werden würde, allerdings wie beim Charge 2 mit einer definierten Standfläche für den liegenden Betrieb. Zudem sollte der Bassbereich wie der des Charge 2 sein und die Mitten und Höhen wie beim jetzigen Flip 3.

Unterm Strich ist der Flip 3 genau dann hervorragend und fast perfekt, wenn besonders Wert zunächst auf das Gehäuse gelegt wird und hauptsächlich Musik mit maximal 50% seiner Lautstärke betrieben wird. Dann klingt er voluminös ohne aufdringlich zu sein und macht einfach nur Spaß.

Soll der Flip 3 aber auch ordentlich laut spielen, dann ziehe ich aufgrund des fetteren Basses den Charge 2 dem Flip 3 vor.

Im Prinzip gebe ich ihm 4 Sterne von 5. Im direkten Vergleich aber mit dem Charge 2, der bei JBL direkt für 99€ erhältlich ist als refurbish Variante, verliert er aber mit seinem stolzen Preis von 129€ leider den 4.ten Stern.

Der JBL Xtreme ist da ganz anders – in allen Belangen.

Der ist wie auf dem Foto oben zu erkennen einfach ein „Tier“. Der Haut den Sound raus, das ist die wahre Pracht.
Der ist klanglich so getunet, dass er alles andere als linear spielt. Dafür macht der Xtreme einen Heidenspaß ab 40% seiner Maximallautstärke
und setzt neue Maßstäbe. Allerdings auch das im Bereich Gehäuse. Das ist schon sehr groß und hält den Lautsprecher an der oberen Grenze, dass noch von Miniklangwunder gesprochen werden kann.

Oluv hat bereits eindrucksvolle Videos gedreht, bei denen der Xtreme vorkommt und zeigt, was in ihm steckt.
Nach dem Xtreme sollte man keine anderen Lautsprecher für etwa eine halbe Stunde hören, da klingen irgendwie alle dagegen sonst „trötig“.

Der Xtreme überzeugt in allen Belangen und wer hier sowieso 300€ für einen Lautsprecher investieren will, der sollte hier zuschlagen.

Von mir gibt es daher auch volle 5 Sterne!

Bis hierher meine ersten Eindrücke zu den neuen Lautsprechern von JBL.
Insgesamt sind die eine runde Sache!

 

siehe auch den Artikel Nachgefasst

3 Kommentare:

  1. Pingback:Nachgefasst – JBL Flip 3 und JBL Xtreme | Miniklangwunder

  2. anja michalski

    habe usb stick drin und spielt keine musik ab….was muss ich tun????lg.

    • Leider bieten die Geräte keine Funktion um von einem USB-Stick abzuspielen. Die USB-Ports des Xtreme sollen ihn nur als Powerbank nutzbar machen. Gruß

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