RIVA S – Premium Bluetooth Lautsprecher – Besser als BOSE?

zS1_2

Vorwort

Auf dem Markt der akkubetriebenen und kabellosen Bluetooth Lautsprecher gibt es eine unübersichtliche Vielzahl von Geräten. In jedem Preissegment tummeln sich Anbieter mit altbekanntem Namen sowie zahlreiche zum Teil auch unbekannte Anbieter. Letztere vertreiben zu oft attraktiven Preisen direkt über Amazon und wenige versuchen sich mit hochwertigen Qualitätsprodukten auf dem Markt zu etablieren.

Zu letzteren gehört im deutschsprachigen Raum das Unternehmen RIVA, welches ansässig in den USA in Fountain Valley in der Nähe von Los Angeles ist. In Amerika ist RIVA schon längst eine feste Größe und hat das erste Produkt, den RIVA Turbo X, fest auf dem dortigen Markt platzieren können.

Vereinzelt ist dieser auch im deutschsprachigen Raum aufgetaucht und sammelt auch hier viel Lob.

Nachdem auch ich den Turbo X schon seit einiger Zeit besitze und im Gesamtpaket von ihm begeistert bin, erreichte mich nun der kleine Bruder, der RIVA S.

Was den RIVA S auszeichnet und ob sich meiner Meinung nach die Investition lohnt, das erfährst du in dieser Rezension.

Viel Spaß!

 

Technische Daten, Design & Haptik

Mit den Maßen 19,2cm x 6,7cm x 6,7cm und einem Gewicht von 765gr gehört der RIVA S ganz klar zu der Klasse der Miniklangwunder.

Das Gehäuse besteht aus einem hochwertigen Materialmix. Der Korpus selbst besteht aus unempfindlichem Kunststoff mit Hochglanzfinish und das umlaufende Lautsprechergitter besteht aus gelochtem Metall. Das Design ist schnörkellos. Der Lautsprecher in quaderform hat abgerundete Ecken und Kanten und liegt dadurch sehr angenehm in der Hand. Die Oberseite, die ein sehr gut funktionierendes Touch-Bedienfeld beinhaltet, ist leicht gewölbt mit kreisrunden für die Fingerspitzen gut tastbaren Vertiefungen. Zusätzlich ist jede Taste einzeln beleuchtet. Zugleich gibt die Beleuchtung Auskunft über den aktuellen Betriebsmodus. Für eine leichte Bedienung im Dunkeln sorgt ein Näherungssensor, der bei Annäherung der Hand alle Tasten für eine kurze Zeit aufleuchten lässt. Somit ist eine treffsichere Bedienung gewährleistet.

Das RIVA-Logo befindet sich als Relief mittig vor dem Bedienfeld auf der Geräteoberseite und unterstreicht das durchweg gelungene und edle Design.

Der RIVA S verfügt über insgesamt 30W Leistung, wobei jeder der drei aktiven Lautsprecherchassis mit bis zu 10W angetrieben wird. Die Klangerzeugung wird durch 4 zusätzliche Passivradiatoren komplettiert.

Das schlichte Anschlussfeld auf der Rückseite im unteren Bereich wirkt sehr aufgeräumt und stellt einen AUX-Eingang mit 3,5mm Klinke sowie einen Micro-USB Anschluss (nur für den Service), einen USB A Ladeport sowie die Ladebuchse für das mitgelieferte 19V Netzteil bereit. Der Ein-/Aus-Schiebeschalter befindet dort ebenfalls. Mittels einer Gummiabdeckung, welche an der Unterseite des Lautsprechers zu finden ist, lässt sich dieses komplette Anschlussfeld im Bedarfsfall vor Spritzwasser abdichten. Das ist ein gute Idee und zudem pfiffig umgesetzt.

Neben dem Bedienfeld befindet sich die Ladestands-LED in angedeuteter Batterieform. Diese gibt sowohl grob über den aktuellen Ladezustand Auskunft als dass auch beim Aufladen ersichtlich ist, wann der Ladevorgang abgeschlossen ist.

Der Lautsprecher wirkt insgesamt wie aus einem Guss. Spaltmasse sind minimal und stets gleich. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig. Die Haptik ist außerordentlich was nicht zuletzt durch das Hochglanzfinish, dem recht hohen Eigengewicht sowie die eindeutige und schnelle Reaktion der Touchbedienung unterstrichen wird.

Ein aktivierbarer Surround-Modus, die patentierte Trillium-Technik, gehört ebenso zu den Features wie die Möglichkeit des True Wireless Stereo Betriebs, dafür ist ein zweiter RIVA S notwendig, als auch eine einschaltbarer Modus für den Direktanschluss eines Schallplattenspielers.

Bei meinem Hörverhalten habe ich bisher knapp 14 Stunden Spielzeit erreicht, wobei ich zeitweise, in Summe etwa eine Stunde, auch auf maximaler Lautstärke gehört habe.

Das hört sich zunächst nicht bahnbrechend an, das leisten andere Lautsprecher auch, doch vorweggenommen nicht in dieser Klangqualität.

Hinsichtlich Technik und Haptik gibt es derzeit aus meiner Sicht keinen anderen Lautsprecher in dem Formfaktor auf dem Markt, der diese Leistung erreicht. RIVA hat im Prinzip den Turbo X auf das minimal mögliche Format reduziert. Bis auf die maximale Lautstärke und die erreichbare Akkulaufzeit muss ich beim RIVA S im Vergleich zum Turbo X keinerlei Abstriche machen.

Die Handhabung

Auch wenn schon zuvor grob umrissen, dass die Bedienbarkeit des RIVA S sehr gut ist, gibt es dennoch einige Details, die ich an dieser Stelle genauer beschreiben werde.

So verfügt der RIVA S über 6 Sensortasten, welche zunächst eindeutig belegt und durch die Symbole auch intuitiv zu bedienen sind. Es gibt jedoch eine Reihe von Funktionen, die durch Kombinationen von Tasten aktiviert werden. Diese Funktionen und die zugehörigen Kombinationen sind aber übersichtlich im Handbuch erklärt.

So ist wohl die am häufigsten benötigte Funktion , ein Lied vor oder zurück zu springen. Das geschieht durch das gleichzeitige kurze Drücken der Tasten „Bluetooth“ & „Stumm“ Tasten für ein Track zurück und mit „Minus“ und „Plus“ für ein Track vor.

Der RIVA S wird angeliefert mit aktivierten Sprachmeldungen auf English ist aber mittels gleichzeitiger Betätigung von „Bluetooth“ & „Plus„ umschaltbar auf Ton-Modus und danach auf den lautlosen Betriebsmodus. Hierbei ist es so gelöst, dass bei gedrückten Tasten nach etwa 1 Sekunde ein kurzer Ton abgespielt wird, was den neuen Modus signalisiert. Das rotiert dann durch die drei möglichen Betriebsmodi. Sobald man die Tasten los lässt, bleibt der Modus aktiv, der zuvor angewählt wurde.

Auch nach dem Ausschalten des Lautsprechers wird dieser Modus beibehalten ebenso wie der Status des Surround-Modus.

Das ist ebenfalls sehr erfreulich beim RIVA S so umgesetzt.

Für den Fall der Fälle wurde auch eine Kombination für ein Reset integriert, dann wird die Grundlautstärke eingestellt, Surround ausgeschaltet und auch wieder der Sprach-Modus aktiviert. Zudem laufen unbemerkt weitere Prozesse intern, die eine einwandfreie Funktion des RIVA S gewährleisten.

Der Klang

Wie immer ist das der wichtigste Punkt bei einem Lautsprecher. Oftmals ist es so, dass die Haptik stimmt, doch beim Klang irgendetwas manchmal schon auf dem ersten Blick oft aber auf dem zweiten oder dritten nicht so recht passt.

Wie verhält sich das nun mit dem RIVA S?

Ich hatte Eingangs schon angedeutet, dass hier beim RIVA S keine Abstriche gemacht werden müssen. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Im Vergleich mit dem Turbo X wurde dem RIVA S eine Spur mehr an Spaßfaktor eingehaucht. Wo beim Turbo X der Anspruch besteht einen portablen und doch ausgewachsenen Lautsprecher im handlichen Gehäuse zu präsentieren, der den HiFi-Bereich abdeckt, so ist der RIVA S eindeutig als mobiles Miniklangwunder für alle möglichen Alltagssituationen benutzbar. Alle Musikgenres werden überzeugend wiedergegeben und zwar ohne, dass er einen Turbo benötigt. Der Klang verhält sich abgestimmt zur Lautstärke, was bedeutet, dass eine Art Loudness integriert ist. Der RIVA S versteht es einen vollen und erwachsenen Klang zu präsentieren, der einen viel größeren Lautsprecher erwarten lässt ohne sich Fehler zu erlauben. Beim RIVA S gibt es keine Artefakte, die ein überangestrengter MaxxBass beispielsweise beim Anker Premium produziert oder mit der ein JBL Charge 2 zu kämpfen hatte. Auch gibt es keine metallischen Höhen. Im Gegenteil. Der RIVA S muss sich natürlich mit dem BOSE Soundlink Mini und vielen anderen Big Playern auf dem Markt vergleichen lassen. Hier darf ich einfach mal so salopp sagen, der RIVA S steckt sie alle in die Tasche, was den Klang sowohl leise als auch laut gespielt angeht. Hinsichtlich der Endlautstärke gibt es sicherlich Lautsprecher, die einige dB lauter können, doch diese sind dann entweder unausgewogen oder verzerren. Insofern der Nutzer nicht noch mittels einer extremen Equalizernutzung mit dem Zuspieler den RIVA S schlichtweg überfordert wird, sucht man solche Auffälligkeiten beim RIVA S vergebens. Auch mit meinem Sony NWZ-A15 und dem Clear Audio+ (was ja schon einen nicht unerheblichen Eingriff in den Klang darstellt) spielt der RIVA S über alle Lautstärken und Musikrichtungen hinweg einwandfrei, die ich für gewöhnlich höre.

Ich habe einige meiner Testsongs mit dem RIVA S im Vergleich mit dem BOSE Soundlink Mini und natürlich auch mit dem großen RIVA Turbo X gehört und möchte meine Eindrücke hier wiedergeben. Aus lizenzrechtlichen Gründen werde ich diese Lieder im Video jedoch nicht verwenden, dennoch werden auch mit den dort verwendeten Liedern die Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten sehr deutlich.

Ich möchte mich zunächst auf den Vergleich RIVA S und den RIVA Turbo X konzentrieren.

S_X_2

Diese stammen beide als Geschwister aus einer Familie, was auch deutlich zu hören ist. Klanglich liegen beide auf Augenhöhe mit leicht unterschiedlicher Abstimmung. Der Turbo X holt gerade im Tubo Modus etwas mehr Bass aus seinem Korpus heraus, was aber erst bei den Lautstärken ausgenutzt wird, in die der RIVA S nicht vordringen kann. Bis dahin spielen beide klanglich auf nahezu gleichem Niveau. Lediglich der Turbo Modus fehlt beim RIVA S, denn der ist nämlich quasi permanent eingeschaltet. 😉 Wird also eine längere Akkulaufzeit und einfach mehr Lautstärke benötigt, der schaltet seinen RIVA S aus und schaltet den RIVA Turbo X ein. Perfekt!

Interessant ist auch, dass beide RIVA Lautsprecher gerade im Bereich des Hochtonbereichs enorme Reserven haben, diese aber in der Grundabstimmung nicht ausgereizt werden. Das gefällt mir sehr gut, denn das erklärt auch, warum der RIVA S mit nahezu allen Musikrichtungen umgehen kann, ohne zu verzerren oder aufdringlich zu wirken. Bei etwas zurückhaltenden Aufnahmen, die dann tatsächlich auch etwas bedeckt klingen, lassen sich per Zuspieler jedoch noch ausreichend individuelle Anpassungen per Equalizer vornehmen, ohne dass der RIVA S dadurch unsauber wird. Wie anfänglich beschrieben gibt es natürlich auch hier Grenzen, doch beim RIVA S werden diese erst deutlich später erreicht als z.B. beim BOSE Soundlink Mini2.

So komme ich nun auch unweigerlich zum Vergleich der beiden Miniklangwunder. Der BOSE ist nun in der zweiten Generation der erste Lautsprecher in diesem Formfaktor, der richtigen Bass hinunter bis 70Hz erzeugen kann und endlich die Ära der Bluetooth Lautsprecher einen ordentlichen Entwicklungsschub gegeben hat. Dennoch ist er klanglich nicht perfekt. Neben fehlender Brillianz beginnt er recht früh zu komprimieren und die Badewannenkurve des Frequenzverlauf weicht dann ziemlich schnell einer Glockenkurve. Dennoch klingt der BOSE Soundlink Mini imposant und reicht sicherlich auch für viele aus.

DSC_0066

 

RIVA geht hier einen anderen Weg und wird auch höheren Ansprüchen gerecht. Auch der RIVA S arbeitet mit Klangoptimierung per DSP, doch die Hardware ist so potent, dass klanglich keine Kompromisse werden müssen. Der RIVA S betont den Bassbereich ebenfalls, ohne ihn jedoch zu überfrachten. Was der RIVA S wiedergibt klingt alles sehr vernünftig und lässt es zu, ihm über alle Musikrichtungen hinweg den ganzen Tag zuzuhören.

Sowohl leise als auch laut gefällt mir die klangliche Abstimmung außerordentlich gut. Trotz etwas zurückhaltender Höhen fehlt es nicht an Brillianz und Details werden sehr gut dargestellt. Wer es deutlich konturierter mag, der kann gern den Zuspieler zur Hilfe nehmen und den Klang individuell anpassen. Dafür ist beim RIVA S noch ausreichend Potential.

Mein Fazit

Der RIVA S ist kein miniaturisierter Turbo X, sondern eine konsequente Weiterentwicklung mit einem kleinen aber wichtigen Schritt in den Mainstream Bereich. Der RIVA S ist klein und mobil bei erwachsenem Klang. Die Haptik und mitgelieferten Features unterstreichen den Platz im Premium Segment zu Recht. Wer darüber nachdenkt in der Preisklasse bis 200€ sich einen BOSE oder JBL Lautsprecher zulegen zu wollen, dem empfehle ich, unbedingt den RIVA S mit in Erwägung zu ziehen und lieber noch ein paar Euro mehr zu investieren.

Ich gehe mit dem RIVA S!

30 Kommentare:

  1. Habe schon länger den Bose Mini Soundlink und jetzt den Riva bekommen.
    Beim direkten Vergleich klingt der Bose basslastiger, jedoch bilden sich die mittel und hohen Töne längst nicht so differenziert ab. Der Riva klingt viel klarer und differenzierter.
    Habe zunächst bei meinem iPhone 6s im EQ mehr Bass eingestellt, da ich es vom Bose so gewöhnt war.
    Braucht es aber eigentlich nicht und spiele es jetzt ohne EQ ab.
    Kann dem Testbericht voll zu stimmen, das Gerät ist optisch, haitisch und klanglich eine Wucht.
    Eine völlig andere Klasse als der Bose, der Aufpreis ist durchaus gerechtfertigt.

  2. @Hans: Du wirst noch hörbar bessere Ergebnisse erzielen, wenn Du ein apt-X fähiges Smartphone verwendest. Das iPhone beherrscht dieses Protokoll nämlich nicht.
    -> http://www.aptx.com/category/phones

  3. Ja RIVA setzt einen Meilenstein der Bluetooth-Lautsprecher.
    Ich war im direkten Vergleich wirklich verwundert wie klar der Sound bei RIVA ist.

  4. Hallo

    Habe seit längerem den SoundLink mini 2 und überlege mir ein Riva zu kaufen.

    Die haben ja mit beiden Riva Lautsprechern Erfahrung.
    Welchen würden Sie mir empfehlen, den Riva Turbo mit 45W oder den Riva S mit 30W?

    LG
    Janos

  5. Hallo!

    Welches der Beiden Riva Lautsprecher würden Sie mir zum Kauf empfohlen?

    Der Turbo mit 45W ?
    Der S mit 30W?

    Mein Musikstil ist eher in dem Bereich Goa, Trance, Techno, House und Chillout.

    Freundliche Ostergtüsse
    Mr. Janos Orsos

  6. Seid so nett und verratet mir, wo man dieses Klanwunder in Deutschland beziehen kann…
    Vielen Dank

  7. Danke erst einmal für die ansprechende Rezension.
    Ich besitze bereits einen Bose Soundlink mini 2 und bin von dessen Klang für den verleichsweise geringen Preis begeistert. Allerdings haut mich die maximal Lautstärke nicht vom Hocker. Der Bose Soundlink 3 weiß aber vom Klang her nicht zu überzeugen. Da mir der Riva S im Verhältnis zum Bose SL mini 2 zu teuer ist, tendiere ich zum Riva Turbo X. Wo würdest Du den in Deiner Bestenliste einordnen bzw. wie würdest Du die Punkte da verteilen? Neben dem Klang ist mir die absolute Lautstärke sehr wichtig.

    • Der RIVA Turbo X fängt tatsächlich da so erst so richtig an, wo der RIVA S aufhört. Sicherlich ist auch der nicht der lauteste aller Lautsprecher, doch er spielt auch auf maximaler Lautstärke sauber und verzerrungsfrei. Erst im Turbo-Modus gibt es Situationen bei fett abgemischten Stücken, bei denen auch der Turbo X dann strauchelt. Im Bereich der Midi-Geräte liegt der meiner Ansicht nach sehr weit oben.
      Wobei Klang=8, Akku=7, Lautstärke=7… Persönlich sehe ich den Turbo X auf gleicher Höhe zum Teufel Boomster im Gesamtpaket, da der Turbo X einfach wesentlich kleiner und unauffälliger ist.

      • Ich habe mir mittlerweile den RIVA Turbo X zugelegt und bin wirklich begeistert vom Gerät (nicht begeistert bin ich über die Möglichkeiten, das Gerät zu erwerben, denn EP sieht den Speaker wohl eher als vernachlässigbares Nischenprodukt und entsprechend umständlich und langwierig gestaltete sich der Kauf. Von Werbung wollen wir gar nicht reden…).
        Du bewertest den Turbo X klanglich schlechter als den Riva S (8 zu 9)? Kann ich nicht beurteilen, aber gut. Aber warum wird der Akku des Turbo X gleich wie der des S bewertet? Der Turbo X hält locker doppelt so lange durch und man kann ihn sogar als Powerbank für das Smartphone nutzen. Also ich würde aufgrund der 26 Stunden Ausdauer bei 75 db und der Lademöglichkeiten (auch im Vergleich zu anderen Geräten in der Preisklasse) eher zu einer 9 tendieren.

        • Hallo Matthias,

          mit dem Akku hast du natürlich Recht. In meiner aktuellen Lise vermisse ich sogar den RIVA Turbo X. Ich hatte die Liste auf ein neues Plugin umgestellt, da scheint etwas nicht so ganz funktioniert zu haben. Mittlerweile habe ich einen „neuen“ Turbo X, einer von denen, die auch in Deutschland verkauft werden. Zuvor hatte ich einen US Import. Der war klanglich noch anders abgestimmt. Die bei uns erhältlichen Turbo X klingen tatsächlich noch besser, von daher habe ich den neu aufgenommen und auch entsprechend bewertet. 😉

          Gruß
          Mark

  8. Ich bin schon seit langem auf der Suche nach einem gut klingendem Bluetooth Lautsprecher, den ich auch noch benutzen kann, nachdem der interne Akku den Geist aufgegeben hat. Ist es möglich den Akku selbst auszutauschen bzw. bietet der Hersteller diesen Service an?

    • Der Akku ist durchaus tauschbar und seitens des Herstellers ist auch geplant, den Akku zu zu tauschen. Der RIVA S versteht sich nicht als Wegwerfprodukt.
      Wie das aber möglich sein wird und zu welchem Preis ist noch offen. Zur IFA gibt es mit dem neuen stationärem Lautsprechsystem sicherlich auch neue Informationen zum After-Sales-Service.

  9. Also ich habe mir von Österreich aus (Logoix) den RIVA S letzte Woche beim EP Schröder bestellt. Aktuell kostet dieser 149 €! Nebenbei der RIVA X nur 229 €. Ich habe hier auf „Miniklangwunder“ den Test davor gelesen. Ich kann die positiven Bewertungen leider nicht nachvollziehen. Ich habe das Gefühl, dass die Mitten ziemlich Flach sind. Im allgemeinen klingt der RIVA S bei mir sehr dumpf. Ich glaube, dass hier irgendein Elektronisches Bauteil abgebrannt ist. Beim herausnehmen aus dem Case nahm ich diesen typischen metallischen Geruch wahr. Ich kenne diesen aus meinem Job wenn Amps abrauchen. Hat jemand von euch die Möglichkeit an seinem RIVA S zu „schnüffeln“? Ich weiß, dass klingt abstrus 🙂

    Aber vielleicht kann mir jemand ein Feedback darüber geben. Danke. Der Händler meldet sich leider tagelang nicht bezüglich meiner Reklamation.

    • Hallo Günther,
      den Geruch, den du beschreibst, kenne ich als Elektroniker nur zu gut. Dennoch ist es so, dass beim RIVA S kein Partylautsprecher zu erwarten ist. er klingt im Vergleich zu anderen Lautsprecher mit Badewannencharakteristik sicherlich flach. Das zeichnet ihn auf der anderen Seite aber auch aus. Dennoch sollte er definitv nicht nach „Elektronik“ riechen. Ich empfehle dir einfach einen Umtausch beim EP-Händler. Der sollte darauf eigentlich anstandslos reagieren.

      Für 149€ ist der RIVA S zwar immer noch kein Schnäppchen gemessen am Preis, doch ein tolles Angebot. Ein Vergleich zum Beispiel zum Sony SRS-XB3 wird dem RIVA S kaum gerecht. Angesichts Klangqualität dürfte der Sony dann nur für 49€ verkauft werden; meine Meinung.

  10. Hallo zusammen,
    ich habe seit 2 Tagen einen Riva S zum Testen. Der erste Eindruck ist sehr gut.
    Klangbild recht ordentlich kommt aber immer auf die Musik an, in manchen Aufnahmen kommt der Mittelton nicht klar rüber, Hoch und Bass ist sehr gut und klar zu hören. ich habe mir heute das Andriod App vom RivaS geladen, kann mir da jemand sagen wie ich die Musikordner auswählen kann, finde keine Ordnerstruktur?
    Gruß
    Alfred

    • Die Riva App selbst hat keinen Player integriert. Die steuert sozusagen den Standardplayer auf dem Zuspieler. Eine Ordnerstruktur lässt sich daher mit der App nicht aufrufen.

  11. Vielen Dank für den Test. Habe eine Frage zur Bluetooth Verbindung. Bei mir stottert der Pulse v4i per Bluetooth ab und an. Hat der Riva S das auch?

    Zweitens interessiert es mich um wie viel der iRoar Go lauter ist der Riva S.

    • Hallo, der RIVA S hat keinerlei Verbindungsprobleme mit Bluetooth. Beim Pulse V4i kenne ich das Problem auch, bei mehr als 3m ist der schon recht sensibel.
      Der iRaoar Go ist schon einiges lauter als der RIVA S, klingt aber auch ganz anders. Der RIVA S ist eher ein Dauerläufer. Der spielt alle Details stundenlang ohne nervend zu werden. Der iRoar Go ist mehr für Party gedacht. Meine Meinung. 🙂

  12. Hallo Mark,
    Hab nun einiges über Riva s und Riva Turbo gelesen .
    Mal eine Frage welchen Riva S oder Turbo würdest du vorziehen, wenn der Turbo derzeit günstiger angeboten wird ( ich denke hier findet ein Abverkauf statt oder ?) als der Riva S .

    Die Größe ist für mich bei beiden noch ok. Hab gerade einen Marshall kilburn weg der Größe verkauft (klanglich übrigens super).

    Wäre nett wenn du mir kurzfristig deine Einschätzung mitteilen könntest.

    Ach so – der Preisunterschied beträgt etwa 30-40 € ( Turbo günstiger.

    Vielen Dank

    • Hallo Willi,

      ich halte mich mal kurz. Der RIVA S klingt bis Zimmerlautstärke für seine Größe beeindruckend. Der Turbo X spielt ohne Turbo Modus neutral und gibt Musik ungeschönt wieder. Mit Turbo Modus macht er im Bass aber mehr Druck und somit spielt er auch schon unter Zimmerlautstärke sehr schön voll. Für den aktuellen Preis von 99€ ein Knaller!

      • Hallo Mark,

        vielen Dank für die schnelle Antwort- war mir jetzt nicht so ganz sicher . Aber werde dann morgen wohl zuschlagen . (dank deiner ausführlichen Bewertung)

        Schöne musikalische zeit noch .

        Gruss

        Willi

        • Hallo Willi,

          Danke sehr. Und viel Spaß mit dem Turbo X. Über eine kurze Rückmeldung, wie der Turbo X gefällt, würde ich mich sehr freuen.

          Gruß
          Mark

          • Hallo Marc,

            ja hier nun eine kurze Rückmeldung von mir.
            Habe nun inzwischen den RIVA Turbo S (über Ebay bzw. als Angebot ) erstanden .
            Ich muss sagen super – was diese „kleine“ Kiste so hergibt. Nein ist alles super. Für die Größe ist der Sound wirklich sehr gut – Habe ja nicht so viele Vergleichsmöglichkeiten .
            Allerdings muss ich auch dazu sagen – rein gefühlsmässig (ein 1zu 1 Vergleich ist mir ja nicht mehr möglich) das mein Marshall Kilburn sicherlich noch ein wenig satter klingt. Allerdings sehr ich hier auch keine Welten dazwischen.
            Und vom Transport her ist der Riva einfach viel besser. Hab mir dann auch noch die (leider zu teuer) Tasche gekauft.

            Also alles gut – Danke nochmal.

            Gruss

            Will

          • Hallo Willi,

            mich wundert es, dass du beim RIVA S eine Tasche dazu kaufen musstest. In der Originalverpackung wird der mit Tasche geliefert. Oder hast du dir den Turbo X gekauft? Der hat nämlich die Tasche nur als Option.

            Gruß
            Mark

  13. Reinhard Strich

    Vielen Dank für Deinen richtig tollen und hilfreichen Bericht MLSENSAI !

    Ich habe neulich bei einem Kumpel den Bose Soundlink Mini (nicht den Sounlink Mini II) gehört und war echt erstaunt, was mit den kleinen Dingern heute geht. Er gab mir aber den Tipp, dass der neue Sounlink Mini II klanglich etwas schlechter geworden sein soll, als die erste Version. Also war ich am Suchen, ob ich noch eine alte Version irgendwo neu bekomme.

    Bei der Suche bin ich aber auf viele top Berichte und Bewertungen über den RIVA S gestoßen und neugierig geworden. Dann habe ich gelesen, dass man 2 RIVA S miteinander als Stereo-Paar koppeln kann und dann auch noch, dass die Dinger aptX beherrschen, was ich bisher gar nicht kannte.

    Da unsere Familien Smartphones (LG G4) auch aptX beherrschen, musste ich mitr nun einfach zwei RIVA S anstelle der Bose Box bestellen.

    Nun stehen sie hier miteinander gekoppelt vor mir und spielen meine Playlist von Spotify ab (in High Quality). Wie in der Gebrauchsanleitung jetzt erst einmal einige Stunden mit nur max. 50% Lautstärke zum „Einfahren“, damit sie klanglich perfekt eingespielt werden 😉

    Aber ich muss echt sagen … selbst auf den 50% hört sich hier alles verdammt klar und deutlich an und ich bin echt geflasht. Während dessen bin ich hier auf Deinen super Vergleichsbericht gestoßen und freue mich spätestens jetzt riesig darüber, offensichtlich die richtige Entscheidung getroffen zu haben …

    Danke für die sehr schöne und beruhigende Bestätigung …

    Schöne Grüße
    Strichi

    • Moin Strichi,

      Danke für die Rückmeldung. Es freut mich, wenn mein Bericht für dich hilfreich war. Es gibt auch Menschen, die die RIVA S nocht besonders interessant finden, weil die einfach nicht genug WOW-Effekt mitbringen. ABER der RIVA S ist ein Lautsprecher, dem man stundenlang ermüdungsfrei zuhören kann und der dennoch alle Details sauber darstellt. Im True Wireless Modus füllt der zudem auch mein Wohnzimmer mit schön sattem Klang. Natürlich nicht in Party-Lautstärke, doch das klingt schon für mein Dafürhalten sehr ehrlich. Ich hoffe, dass er dir auch weiterhin viele tolle Stunden bereitet.

      Gruß
      Mark

  14. Reinhard Strich

    Hallo Mark,

    ich muss meine RIVA Boxen nun wohl doch wieder zurückgeben. Einer der letztendlich auslösenden Kaufgründe neben den Berichten über den sauberen Klang war dann auch die True Wireless Funktion, die ich gleich zu Anfang dann auch richtig gut fand. Aber genau die macht erhebliche Probleme, weil die jeweils zugeschaltete Box irgendwann immer wieder mal kurze Aussetzer macht und damit das ganze Klangbild versaut.

    Egal was ich mache, ich bekomme das nicht in den Griff. Erst beide Boxen mit dem LG G4 pairen und dann True Wireless an den Boxen aktivieren oder Bluetooth am LG deaktivieren um dann erst die Boxen mit True Wireless gegenseitig zu verbinden und dann erst mit dem LG pairen. Sämtliche Versuche und auch verschiedene Austellorte bringen alle keine Besserung. Selbst wenn beide Boxen nahe beieinander stehen und das LG G4 direkt zwischen den Boxen liegt kommt es immer wieder mal zu diesen störenden Ausfällen der im True Surround zugeschalteten Box.

    Mal spielt alles eine Weile ohne Probleme und plötzlich gibt es mal wieder einen sporadischen Aussetzter. Das macht so keinen Spaß und ich möchte jetzt nicht die Boxen nur jeweils für sich alleine nutzen.

    Und wenn man mit sowas schon unzufrieden ist, dann ist das Gesamtbild dahin und jetzt bin ich mir auch schon gar +nicht mehr sicher, ob mir der Bass dann in Summe nicht doch ein wenig zu blass ist und in manchen Liedern irgendwie unnatürlich rüberkommt. Nur wenn die Boxen auf dem Fußboden an der Wand stehen, kommt der Bass angenehm rüber. Wenn die Dinger in Kopfhöhe (aber auch an der Wand) stehen, fehlt mir irgendwas …

    Ich bin jetzt doch verunsichert und deshalb werden die Teile heute wohl wieder eingepackt und weggeschickt …

    Schade eigentlich …

    Gruß
    Strichi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.