Wag The Wall – Elegante Aufbewahrung und Präsentation von Schallplatten

Es kommt selten vor, dass ich über Produkte berichte, die kaum etwas mit Klangwiedergabe zu tun haben. In diesem Fall komme ich aber nicht umher, einen kleinen Artikel über „Wag the Wall“ zu schreiben. Eine großartige Lösung, die Ihren Ursprung in Stockholm hat, mit der man die eigenen Schallplatten auch weiterhin nutzbar in Szene setzen kann.

Gekauft habe ich unkompliziert über Amazon, hier der Link zu Wag the Wall*.





Mit der Neueinrichtung des Wohnzimmers habe ich endlich meine Audio-Nische verwirklichen können. In dem Zuge sollte sie neben der Präsentation meines TEAC Plattenspieler und des Como Audio Musica – meine kleine Hifi-Lösung – durch entsprechende Accessoires abgerundet werden. Mit einer kahlen Wand dahinter sah das alles etwas verloren aus.





Es sollte der Klassiker werden, die Präsentation von Schallplatten bzw. deren Cover. Also habe ich nach Lösungen gesucht. Das einfache Hinstellen der Schallplatten hinter die Geräte sah sehr provisorisch aus. Zudem rutschten die Cover gern auch mal hinter den Schrank. Das war also keine Lösung. Auch das anheften mit Klett-Klebeband wäre eine Möglichkeit gewesen, doch irgendwie sah das aus wie gewollt und nicht gekonnt. Zudem fehlte dabei auch irgendwie das gewisse Etwas.



Im Gespräch mit einem Bekannten hat er mir von „Wag the Wall“ erzählt. Also habe ich bei Google gesucht und zu meiner Freude festgestellt, das die über Amazon ganz einfach zu bestellen sind. Mit 55,-€ ist diese Lösung pro Aufhänger nicht ganz preiswert und so bestellte ich mir zunächst ein Exemplar. Das sah dann zunächst so aus.





Das glänzende Acrylglas passt hervorragend zu der Glasplatte der Anrichte und so wurden trotz des Preises dann noch zwei Wag the Wall nachbestellt. Eine nachhaltige Lösung für die Zukunft. Nachdem dann noch ein wenig die Aufstellung der Geräte optimiert wurde, sieht das Ergebnis wie folgt aus.





Installation

Der Lieferumfang eines Aufhängers, also einer Präsentations- und Aufbewahrungslösung, beinhaltet neben einer Montageanleitung einen starken Neodym-Magneten sowie eine passende Schraube nebst Dübel für normale Steinwände. Wer wie ich Rigips als Untergrund hat, muss darauf unbedingt achten einen geeigneten Dübel zu nutzen, denn anders als bei einfachen Bildern wird der spätestens dann in Richtung aus der Wand heraus belastet, wenn ein Wag the Wall abgezogen wird.
Der anzuschraubende runde Dauermagnet hat eine kreisförmige Einkerbung und die eingearbeitete Metallplatte mit WW-Prägung am Wag the Wall verfügt über das passende Gegenstück. Führt man beides zusammen, so klackt es hörbar, wenn beide Kreise sich ineinander finden. Erst dann hat das System die notwendige Stabilität, um Schallplatten dauerhaft aufzunehmen. Andernfalls rutscht der Rahmen langsam vom Magnet-Halter herunter. Laut Hersteller sind 7 einfache Vinyl-Alben garantiert, doch auch bei einer Scheibe mehr bleibt das System stabil. Allerdings sollte man sich auf drei Doppel-Alben beschränken, denn diese tragen aufgrund des stärkeren Covers deutlich mehr auf, als einfache Alben. Das Anbringen der gefüllten Rahmen bedarf etwas Übung, den richtigen Dreh hat man aber schnell raus.





Fazit

„Wag the Wall“ ist eine sehr edle Lösung für die heimischen vier Wände, um gekonnt Akzente auch im Kleinen zu setzen. Abzug gibt es in Bezug auf den Preis wenn mehrere Halter benötigt werden, schön wäre eine Staffel z.B. bei Abnahme ab drei Stück, was ja über Amazon durchaus machbar wäre. Dennoch lohnt sich angesichts des hervorragenden Ergebnisses bei meiner Installation die Investition von 165,-€.
Mit dieser Dauerlösung sind die so aufbewahrten Schallplatten weiter nutzbar und schnell lässt sich der gesamte Bereich durch einfaches Mischen umdekorieren, ohne dass es viel Aufwand bedarf.
Von mir gibt es außer Konkurrenz unterm Strich 5 Sterne und somit eine 100%ige Empfehlung!

  • 10/10
    Optik - 10/10
  • 10/10
    Verarbeitung - 10/10
  • 9.5/10
    Installation - 9.5/10
  • 10/10
    Praktischer Nutzen - 10/10
  • 7/10
    Preis - 7/10
  • 9/10
    Preis / Leistung - 9/10
9.3/10



*bei Kauf unter Nutzung dieses Links erhalte ich eine kleine Unterstützung

Mark "MLSensai"

gelernter Radio- und Fernsehtechniker mit Leidenschaft zu Kopfhörern, DAPs und sonstigen Miniklangwundern  liebt eine ordentliche Reproduktion satter Bässe, ausgewogene Wiedergabe von Stimmen und Instrumenten, entspannter Hochton mit akzentuierter Brillanz, kurz TP-Signatur  hört mit Over Ears: Focal Elex, Fostex TH-X00; Sennheiser HD58X; InEars: Brainwavz B400, iBasso iT01; DAPs: Fiio X7.2, Shanling M3s & M0